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Lkw-Dieselmotor treibt neues Notstromaggregat im Kreishaus an

Ahrweiler. Die Kreisverwaltung Ahrweiler ist die Schaltzentrale bei Großschadenslagen im Kreisgebiet und verfügt jetzt über eine gesicherte Ersatzstromversorgung. Ein neues Notstromaggregat im Keller des Kreishauses sorgt für die notwendige Energiezufuhr.

Das Gerät mit einem Lkw-Dieselmotor bringt 80 Kilowatt Dauerleistung. Beim Ausfall des öffentlichen Stromnetzes könnte es das Gebäude in der Wilhelmstraße ausreichend mit Strom versorgen. Die Kosten einschließlich der nötigen Umbauarbeiten – Mauerwerk, Abgasleitungen, Schallschutz, Isolierung – liegen bei rund 70.000 Euro.

„Wir sorgen vor für den Fall der Fälle. Bei unvorhergesehenen Ereignissen mit Stromausfall wird die laufende Arbeit in der Verwaltung nicht mehr unterbrochen“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei einer Besichtigung mit Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher, dem Abteilungsleiter für Ordnung und Verkehr im Kreishaus, Werner Willems, sowie dessen Kollegen.

Allen voran die Räume der Katastrophen-Einsatzleitung seien im Schadensfall weiter funktionsfähig. Pföhler: „Katastrophenschutzeinsätze in anderen Bundesländern haben gezeigt, dass eine effiziente Notstromversorgung zwingend notwendig ist, um die Arbeit der Verwaltung aufrechtzuerhalten.

Bei Schadenslagen, etwa großflächigen Stromausfällen, Hochwasser oder Waldbränden mit vielen betroffenen Kommunen, übernimmt der Kreis die Einsatzleitung, damit die Rettungskräfte besser koordiniert werden. Diese Einsatzleitung besteht aus Vertretern von Kreisverwaltung, Feuerwehr, Sanitäts- und Betreuungsdiensten, Polizei und Technischem Hilfswerk; für sie wurden im Kreishaus ebenfalls neue Räume mit entsprechender Ausstattung eingerichtet. Auch hier gilt: Das Aggregat sorgt für eine störungsfreie und ungehinderte Kommunikation mit allen Einsatzkräften.

FOTO: Schweres Gerät für den Not-Strom: Werner Willems (v.l.), Dr. Jürgen Pföhler und Udo Schumacher (2.v.r.) mit dem neuen Diesel-Aggregat.

Nachricht vom 26.2.09 22:53

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