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Die Grüne Hölle wird eingenommen: Bundeswehrmarsch über die Nord-schleife am Nürburgring

Nürburgring. Es ist allgemein bekannt, dass von der Nordschleife eine Faszination ausgeht, der viele Motorsportfreunde erlegen sind. Diesmal ist der Funke auf die Bundeswehr übergesprungen. Am 16. Januar 2009 marschierte das Kommando Strategische Aufklärung Gelsdorf / Grafschaft über die traditionsreiche Strecke am Nürburgring.
Nach dem Motto „Fahren kann jeder, wir marschieren“, versammelten sich am Freitag, den 16. Januar 2009 um 8:00 Uhr früh 160 Soldaten des Kommandos Strategische Auf-klärung Gelsdorf / Grafschaft auf der Hauptzufahrt zur Nordschleife am Nürburgring. Um 8:30 Uhr wurde dann schließlich der Startschuss für den Massenmarsch durch Brigade-general Kriesel gegeben.
Zum Erhalt der Individuellen Grundfertigkeiten (IGF) muss jeder Soldat zweimal im Jahr einen Marsch ablegen – unabhängig davon, ob sich der Soldat in der Ausbildung befindet oder nicht. In grüner Tarnfleckmontur und mit 10 kg Gepäck auf den Schultern marschierten die motivierten Soldaten durch die Grüne Hölle. Initiator Hauptfeldwebel André Ocken brachte seine Kameraden erst auf die Idee, eingetretene Pfade zu verlassen und sich den Herausforderungen der Nordschleife zu stellen. „Die Strecke zu marschieren ist alleine schon wegen der Umgebung mal was anderes. Wann hat man schon mal die Möglichkeit auf einer so berühmten Rennstrecke zu marschieren? Das ist einmalig!“. Dass die Strecke aufgrund des Höhenprofils eine gewisse Herausforderung darstellen würde, war den Teilnehmern im Vorfeld schon bewusst – doch genau hierin lag der Reiz und die Herausforderung.

Im Allgemeinen besteht die Möglichkeit einen 20-, 25- oder einen 30-Kilometer-Marsch zu absolvieren. Für die 20-Kilometer-Marschstrecke bietet sich die Nordschleife perfekt an. Die Marschleistung ist nur erfüllt, wenn 10 Minuten pro Kilometer nicht überschritten werden. Dies gilt zwar für alle Altersklassen, jedoch werden ab bestimmten Altersklassen die Marschdistanzen reduziert. Den Soldaten war es hierbei selbst überlassen, ob sie in der Gruppe marschieren oder sich von der Gruppe lösen, um die eigenen Grenzen auszu-loten und eine gute Zeit auf den Asphalt zu legen.
Der Nürburgring
Der Nürburgring ist als Rennstrecke eine lebende Legende und wird von seinen An-hängern ehrfurchtsvoll Grüne Hölle genannt. Er ist heute einer der traditionsreichsten und gleichzeitig innovativsten Motorsportplätze der Welt. Und eines der beliebtesten National-monumente in Deutschland. Rund zwei Millionen Besucher erleben hier jedes Jahr rund 100 Rennen und 200 weitere Veranstaltungen. Formel 1, DTM, 24h-Rennen, Rock am Ring sowie Truck- und Oldtimerrennen gehören ebenso dazu wie Fahrertrainings, Offroad-Touren und Touristenfahrten auf der Nordschleife.
Neue Möglichkeiten ab 2009
Bis Sommer 2009 wird der Nürburgring zu einem ganzjährigen Freizeit- und Business-zentrum ausgebaut, um den Gästen noch mehr Service, Angebote und Möglichkeiten zu bieten. Bereits bei der Ankunft werden diese im neuen welcomeºcenter empfangen. Vom dort gelangt man auf den ringºboulevard – einer Marken-Erlebniswelt führender Automobil-Hersteller und Zubehör-Spezialisten. Mit dem neuen ring°werk entsteht zudem ein eigener Indoor-Themenpark, eine Mischung aus Science-Center, Museum und Erlebniswelt rund um das Thema Nürburgring und Motorsport. Zusätzliche Übernachtungskapazitäten stehen ab Sommer im Lindner Congress & Motorsport Hotel, Lindner Ferienpark Nürburgring (Drees/Eifel) und im Eifeldorf Grüne Hölle in unmittelbarer Nähe zur Renn-strecke bereit.
Weitere Informationen zum Nürburgring 2009 gibt es auf: www.nuerburgring.de. Buchungsmöglichkeiten und weitere Informationen zum Eifeldorf Grüne Hölle gibt es unter www.gruene-hoelle.de.

Nachricht vom 23.1.09 00:19

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