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Bild: Sebastian Göbel / pixelio.de

Brohl-Lützinger Bürger wehren sich gegen Sperrung der letzten Straßenverbindung im unteren Brohltal
Bild:

Brohltal / Brohl-Lützing. Wie schon berichtet wird die B412 zwischen Burgbrohl und Brohl von Montag, den 14.Oktober, bis Freitag, den 18. Oktober 2013, wegen einer neuen Fahrbahndecke voll gesperrt. Aus diesem Grund, so der Plan, eine Vollsperrung der Verbindungsstraße „Im Lammertal“ zur gleichen Zeit.

Man befürchtet, dass die Brohltaler diesen Weg nutzen, um zur B9 zu gelangen. Das Lammertal ist aber für den Verkehr, der im Brohltal herrscht, nicht geeignet. Die Straße hat ein Gefälle von bis zu 20 % und die Fahrbahn ist stark beschädigt. Bei einem erhöhten Verkehrsaufkommen besteht die Angst das die Straßendecke noch mehr Schaden erleiden könnte. Außerdem hat man mit einem Hangrutsch zu kämpfen. An dieser Stelle ist die Straße nur einseitig befahrbar.

Die Straße wurde vor ca. 40 Jahren gebaut, um nach einer Zusammenlegung von Lützing (damals Niederlützingen) und Brohl zur Gemeinde Brohl-Lützing, eine Verbindung beider Ortsteile zu schaffen. Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Bad Breisig.

Diese Strecke wird aber nicht nur von den Lützinger und Brohler genutzt, sondern auch von Brohltalern und von denjenigen die vom Rhein ins Brohltal wollen. Es ist die kürzeste Strecke, wenn man zur B 9 in Richtung Bonn möchte oder von dieser Richtung kommt. Vor dem Bau der Brücke über die Schienen der Deutschen Bahn in Brohl war diese Strecke noch beliebter, da man die Wartezeiten am damaligen Bahnübergang umgehen konnte.


Niederlützinger und Brohler gehen auf die Barrikaden

Niederlützinger und Brohler sind nach der Bekanntmachung der Pläne der Gemeinde Brohl-Lützing, der Verbandsgemeinde Bad Breisig und dem LBM in Cochem sehr aufgebracht und gehen auf die Barrikaden. Eine Vollsperrung hätte zu Folge, dass man einen kilometerweiten Umweg fahren müsste um an den Rhein zu kommen. Aber auch für viele wäre die Fahrt vom Rhein auf die Höhen des Brohltals eine Situation mit höherem Aufwand.

Zwei Beispiele: In der Woche wird täglich das Essen in den Niederlützinger Kindergarten gebracht. Auch für Geschäftsleitung der Firma Bröhl, mit einem Werk in Brohl und einem im Brohltal, ist die Situation nicht tragbar weil täglich mehre Fahrten zwischen beiden Werken stattfindet.

Man spricht von einer gemeinsamen Gemeinde Brohl-Lützing mit den Ortsteilen Brohl und Lützing. Wie kann es sein, das man diese 2 Ortsteile mit einer Straßensperre trennen möchte, so einige Bürger.

Lammertal

Unbekannter entfernt Anliegerschilder

Aber die Trennung beider Ortsteile finden die Bürger auch aus einen weiteren Grund für irrsinnig: Vor Kurzem hat man mit Verkehrsschilder den Verkehr nur für Anlieger beschränkt. Das heißt dass die Straße schon jetzt für den Durchgangsverkehr gesperrt ist.

Aber den Durchgangsverkehr zu Sperren begeistert nicht jeden. Kurz nach dem die Schilder montiert waren schraubte ein Unbekannter diese wieder ab und legte sie vor den Türen der Gemeindeverwaltung Brohl-Lützing.

Sperrung ist auch für Brohltaler ein Problem – Einsatz von Bürgermeister Johannes Bell ist gefragt

Aber die Straße ist bei einer Sperrung der B412 im unteren Brohltal nicht nur für die Lützinger und Brohler ein Problem. Besorgte Einwohner aus Oberlützingen, Burgbrohl und Wassenach setzten sich mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, Johannes Bell, in Verbindung um auf die Problematik einer Sperrung des Lammertals hinzuweisen. Bell kontaktierte die Gemeinde Brohl-Lützing mit der Bitte, auf einer Vollsperrung zu verzichten.

Lammertal


Dringlichkeitssitzung des Gemeinderates mit vielen Vorwürfen

Die Bürger machten der Gemeindeverwaltung Brohl-Lützing und der Verbandsgemeinde Bad Breisig deutlich zu verstehen, dass sie die Straßensperrung nicht hinnehmen.

Aus diesem Grund fand am Donnerstag im Rathaus in Brohl, um 19:30 Uhr, eine öffentliche Dringlichkeitssitzung statt, um über die Vollsperrung „Im Lammertal“ für die Zeit der Bauarbeiten auf der B412 zu beraten. Wie vermutet war der Sitzungssaal überfüllt. Viele interessierte und betroffene Bürger hatten sich eingefunden. Einige Gemeinderatsmitglieder machten den Vorwurf, das die Bürgermeisterin Christel Ripoll und die Verbandsgemeinde Bad Breisig als zuständige Behörde sich einfach für diese Sperrung entschieden haben, ohne eine Abstimmung im Gemeinderat vorzunehmen.

Wer was oder wie genau bestimmt hat, ist für viele unklar und wird sich wohl vermutlich auch nicht herausfinden lassen. Viele weitere Vorwürfe wurden gegenseitig gemacht.

Das Unstimmigkeiten bestehen hat schon im Vorfeld Brohltal-info24.de bei Telefonaten mit der Verbandsgemeinde Bad Breisig und LNB festgestellt.

Aus dem Rathaus ließ man verlauten, das man gar nichts für die Sperrung kann. Dies wäre eine Anordnung der LBN in Cochem. Die Verbandsgemeinde hätte nun den „schwarzen Peter“ und müsste sich vor empörten Bürgern rechtfertigen.

In Cochem bekommen wir die Information, dass man die Straße “Im Lammertal“ nach einem Wunsch der Verbandsgemeinde sperren wird. Der zuständige Sacharbeiter wäre selber nicht darauf gekommen das Lammertal zu sperren da er sich mit den örtlichen Gegebenheiten nicht auskennt. Man gab uns deutlich zu verstehen, dass man diese Maßnahme als sinnvoll hält, aber diese Anordnung nur nach Wunsch der Verwaltung am Rhein erfolgt ist.

Bei der Dringlichkeitssitzung ließ man verlauten, dass die LNB bei einer Nichtsperrung für mögliche entstandene Schäden aufkommen müsse und deshalb die Sperrung erforderlich sei. Dies wurde wieder auf der anderen Seite verneint. Somit also viele Stimmen aber nicht wirklich für das Begehren der Bürger. Für die unwesentlichen Diskussionen und Vorwürfe interessierte man sich auf Dauer nicht.

Das Wichtigste für die Bürger: Das Lammertal darf weiter befahren werden

Schließlich fand man am Donnerstagabend doch noch zum wesentlichen. Es stellte sich heraus, dass der Gemeinderat entscheiden kann ob eine Sperrung durchgeführt wird oder nicht. Der LNB führt dann die erforderlichen Maßnahmen aus.

Schließlich beschloss die Mehrheit der Brohl-Lützinger Gemeinderat, dass die Straße „ Im Lammertal „ für die Zeit der Baumaßnahmen auf der B412 nicht gesperrt wird. Auch die Sperrung für den Durchgangsverkehr wird vorerst aufgehoben. Nur die seit Längerem vorhandene Beschränkung bis 4 Tonnen bleibt erhalten.

Problem bleibt weiter bestehen

Die erbaute Verbindung zwischen Lützing und Brohl ist mehr als nur eine Verbindungsstraße. Das wird nun deutlich. Aber diese Straße ist in einem sehr schlechten Zustand und müsste saniert werden. Hinzu kommt das ein Hang besserer gesichert werden muss. Schon 2 mal wurde wegen einem Erdrutsch die Straße gesperrt. Die Kommune ist aber derzeit nicht in der Lage, die erforderlichen Arbeiten zu finanzieren. Die Gefahr, das die Straße durch den erhöhten Verkehr mehr Schaden erleidet nimmt man nun in Kauf. Überprüfen möchte man aber noch einmal, ob es möglich ist Straße nur für Anlieger zu beschränken. Denn für die Polizei, die Kontrollen durchgeführt hat, ist nicht jeder Brohl-Lützinger ein Anwohner. Deshalb wurden einige Autofahrer zum Ärgernis zur Kasse gebeten. Die Bewohner die direkt an der Straße wohnen beschweren sich schon länger über den vielen Verkehr.

Dieser Fall macht aber eins deutlich: Die Bürger müssen nicht immer alles hinnehmen, was die Behörden planen.

Machen Sie mit bei unserer Umfrage!! Wir wollen wissen wie die Straße " Im Lammertal" genutzt wird.

Nachricht vom 11.10.13 23:08

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