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Junioren-Trio holt Sieg in der Cup-Klasse

Meuspath – Auch das erneut verschärfte Reglement konnte die Kombination aus Porsche und Manthey nicht stoppen! Das ist die Quintessenz des ersten Laufs zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft, bei der Timo Bernhard und Marcel Tiemann wieder einmal die zuverlässigsten Fahrer waren: Nach 27 Runden und 4:01:01,014 Stunden überquerte das erfahrene Duo bei sonnigem Wetter die Ziellinie und sorgte zunächst für frühlingshafte Gefühle beim dominierenden Porsche-Rennstall der letzten Jahre!



Doch die Freude war von kurzer Dauer, da Teamchef Olaf Manthey ein böses Erwachen voraussagte. „Tut mir leid, daß wir schon wieder gewonnen“, haute Gesamtsieger Olaf Manthey nach der Zieldurchfahrt seines Porsche 911 RSR beim Auftakt der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring `raus. Der Stratege aus Meuspath spielte dabei auf die vielen Ein- und Beschränkungen an, die die Regelmacher in den letzten Wochen den Porsche-Fahrzeugen in der VLN im Zuge der „Balance-of-Performance“ verordnet hatten. „Wir haben nicht gewonnen, weil wir überlegen waren, sondern weil wir mit hoher Grundschnelligkeit, zudem einer schnellen Fahrerbesetzung und vor allem der Zuverlässigkeit des Porsche 911 dann noch fuhren, als die Konkurrenz mit Ausfällen oder Unfällen schon draußen war.“ Die folgenden Glückwünsche nahm Manthey wenig euphorisch entgegen: „Das ist der erste Sieg in 35 Jahren, die ich im Rennsport aktiv bin, über den ich mich nicht freuen kann. Aber was soll ich machen, wenn kein anderer Hersteller in punkto Standfestigkeit mit Porsche derzeit mithalten kann?! Ich kann doch meine Autos nicht aus purer Solidarität an die Box holen und warten, bis die anderen einen so guten Job machen, wie es Porsche seit vielen Jahren macht.“ Und rhetorisch fragend ergänzte er: „15 Porsche unter den 20 zuverlässigsten Autos: Sollen wir jetzt unsere Antriebswellen ansägen damit wir auch nach zwei Stunden stehen bleiben?!““



Die Entscheidung um den ersten Gesamtsieg des Jahres geriet schon am Samstagvormittag zum Kampf zwischen den Fahrzeugkonzepten ‚VLN-Specials’ und ‚FIA-GT3’. Mit Einführung eines neuen Reglements sind 2009 die Sportwagen der FIA-GT3-Klasse erstmals in der populärsten Breitensportserie Europas startberechtigt. Bereits im Zeittraining zeigte sich, daß die Balance zwischen beiden Kategorien nahezu ausgeglichen ist. Die Statistik nach dem Zeittraining manifestierte den hohen Konkurrenzdruck für die Spitzenteams, denn die ersten acht lagen innerhalb von zehn Sekunden.



Für Spannung im Rennen war also gesorgt – und nach dem Start von Rang sechs aus machte sich Bernhard gleich auf den Weg Richtung Spitze und lag bereits zu Beginn der zweiten Rennrunde auf dem zweiten Platz. Nachdem viele der ernsthaften Konkurrenten mit technischen Problemen ausfielen, war für Tiemann und Bernhard der Weg frei und das Duo fuhr den Sieg kontrolliert nach Hause. „Unser Porsche lief heute sehr gut, auch wenn der deutliche Leistungsverlust zweifellos heftig zu spüren war“, sagte Tiemann. „Wir müssen nun die gesammelten Daten genau auswerten, um zu sehen, wo wir mit Feinarbeit noch etwas rausholen können.“



Armin Hahne, Jochen Krumbach und Werksfahrer Emmanuel Collard nahmen mit der zweiten motorsportlichen Speerspitze aus Meuspath die Jagd auf eine Top5-Platzierung am Samstagmittag auf. Mit dem brandneuen 911 GT3 Cup S ging Hahne als Startfahrer auf die Piste und enterte schon nach kurzer Zeit die Top10. Der Weg nach vorne wurde jedoch durch einen Reifenschaden hinter rechts vereitelt, der Hahne nicht nur unerwartet, sondern auch unglücklicherweise kurz nach dem Einbiegen auf die Nordschleife ereilte. So verlor der Routinier wertvolle Zeit auf den folgenden knapp 20 km bis zur rettenden Box und am Ende fehlten zwei Runden auf den Siegerwagen: „Das war schlichtweg Pech, denn ansonsten waren wir gut unterwegs; mit meinen 8:30er Zeiten war ich zufrieden. Somit wird es für unseren Cup S eine erste belastbare Einschätzung beim zweiten VLN-Lauf geben können.“ Auch wenn ein Podiumsplatz nicht mehr möglich erschien, schickte Olaf Manthey den Wagen nach erfolgter Schnellreparatur wieder auf die Piste: „Jeder Rennkilometer zählt, sei es für das Team, weil wir neue Daten erhalten, sei es für die Fahrer, die mit dem neuen Wagen eins werden müssen, aber auch für Yokohama, die in unserem ansonsten mit Michelin-Pneus ausgerüsteten Team die Reifen für diesen Elfer stellen.“



Dritter Wagen nach dem Specials-Reglement ist nun im dritten Jahr bei Manthey-Racing der Wochenspiegel-Porsche. Über den Winter in Meuspath im Detail verbessert, gaben Georg Weiss, Michael Jacobs und Peter-Paul Pietsch nach dem Motto „Never change a winning team“ Gas. Mit einem sechzehnten Platz in der Startaufstellung ließ es das Trio ruhig angehen, drehte dann aber auf, um mit kontinuierlich schnellen Runden am Ende als Achtplatzierte abgewunken zu werden. „Es war toll! Der Wagen von Georg läuft einfach prima – man muß sich `mal das Reifenbild anschauen, um zu sehen, wie klasse das Setup paßt“, freute sich Peter-Paul Pietsch als Startfahrer, wenngleich Co Jacobs dennoch einen kleinen Wermutstropfen beim ansonsten gelungenen Saisonauftakt fand: „Ein wenig fuchst es mich schon, daß uns die Junioren so kurz vor Rennende noch vom siebten Platz verdrängt haben, aber wenigstens bleibt es in der MR-Familie. Beim letzten Boxenstop sprang der Wagen zunächst nicht wieder an, da haben wir die entscheidenden Sekunden liegen lassen.“



Neben dem Sieg bei den Specials wurde auch die Klasse der Cup-Elfer von einem Fahrzeug aus Meuspath dominiert: Der erste australische Klassensieger in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft heißt Rodney Forbes. Zusammen mit den beiden Porsche-Junioren Marco Holzer und Martin Ragginger fuhr er zum Sieg bei den Porsche-Cup-Fahrzeugen. „Die Jungs haben einen Superjob gemacht und gezeigt, warum sie zu Recht von Porsche als Werksjunioren verpflichtet wurden. Daß Rodney bei seinem ersten Rennen die Zeiten von Marco und Raggi nicht mitgehen konnte war klar, aber ein siebter Gesamtrang mit einem reinen Cup-Auto verdient Respekt, zumal sie viele leistungsstärkere Rennwagen hinter sich lassen konnten!“, lobte Olaf Manthey „seine Rennkinder“. Auch der jüngste der beiden Junioren strahlte nach dem Rennen. „Das ist erst das dritte Rennen für mich hier auf der Nordschleife, und dann ein Klassensieg – das macht Lust auf mehr“, stellte Marco Holzer auf dem Weg zur Siegerehrung fest.



Last but not least kam das zweite Cup-Auto von Manthey-Racing auf dem fünfzehnten Gesamtrang ins Ziel. Die Freunde Gary Williams, Daniel Cooke und Julian Perry aus England treten auch 2009 wieder mit dem im auffälligen 917er Design gehaltenen und von Manthey-Racing vorbereiteten 911 GT3 Cup auf der von ihnen so geliebten Nordschleife an. Dem auf der britischen Hauptinsel beheimateten Trio geht es vornehmlich um eine große Portion „Fun“, wie Williams festhält; wenn dazu noch eine gelungene Platzierung kommt, umso schöner.



Der zweite Lauf des Jahres - das 34. DMV 4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren - findet am 18. April statt.




Nachricht vom 9.5.09 23:14

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