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348 Kinder im Landkreis nutzen die „Ahrweiler Tafel“

Brohltal / Kreis Ahrweiler. 348 Kinder im Kreis Ahrweiler nutzen die „Ahrweiler Tafel“. Kinderarmut hier bei uns ist eine Tatsache, auf die die „Ahrweiler Tafel“ anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Bündnisplattform gegen Kinderarmut“, der am Samstag, 14. März 2009, stattfindet, hinweist. Kleinkinder, Schüler und Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, sind von Armut betroffen.


43 Kinder aus dem Brohltal

Die „Ahrweiler Tafel“ unterstützt 103 Kinder aus Sinzig, 89 aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, 53 aus Bad Breisig, 43 aus dem Brohltal, 23 aus Remagen, 19 aus Adenau und 18 aus der Grafschaft. Uwe Moschkau vom Diakonischen Werk: „Als Tafel für den Landkreis Ahrweiler müssen wir zum Thema Kinderarmut Stellung beziehen. Wenn man bedenkt, dass viele Mütter und Väter aus Scham nicht zu uns kommen, ist die Dunkelziffer noch weitaus höher. So stellen Schulen und Kindergärten im Landkreis immer wieder fest, dass viele Kinder hungrig zu ihnen kommen und nichts gegessen haben.“ Mit dem Hartz IV-Satz, den Kinder unter 14 Jahren monatlich erhalten, können lediglich 2,57 Euro täglich für Lebensmittel eingesetzt werden. „Viel zu wenig“, bemängelt Marion Eisler vom Diakonischen Werk, „denn selbst bei einem preisbewussten Einkaufsverhalten kann sich mit diesem Betrag kein Heranwachsender ausreichend und gesund ernähren. Kinder und Jugendliche befinden sich in der Wachstumsphase, sie brauchen also mehr als Erwachsene. Wie sollen sich Kinder außerdem für 8,47 Euro eine Monatsfahrkarte kaufen können, welche Freizeit- und Sportanlage können sie für 87 Cent in der Woche besuchen? Und Sportartikel oder Spielwaren gibt es auch nicht für 32 Cent in der Woche. Wir fordern deshalb für Kinder und Jugendliche die Erhöhung der Regelsätze. Dieser muss von 211 Euro für Kinder bis 14 Jahren und von 281 Euro für Jugendliche bis 18 Jahren auf insgesamt 316 Euro im Monat angehoben werden!“

Ahrweiler Tafel

Die Tafeln erreichen viele Kinder aus ärmeren Verhältnissen. Das entbindet aber die Gesellschaft nicht von ihrer Sorgepflicht den Ärmsten gegenüber. Tafeln sorgen nach Kräften lediglich für ein wenig Ausgleich. Deshalb, so Caritas-Geschäftsführer Richard Stahl, will die „Ahrweiler Tafel“ mehr sein, als ein Verteiler von Lebensmitteln im Bereich des Mindesthaltbarkeitsdatums. Stahl macht auf das diözesanweite Programm „Tafel Plus“ aufmerksam, das auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ zielt und „Menschen dabei unterstützt, persönliche Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und damit wieder mehr gesellschaftliche Teilhabe für sich zu erlangen. Die Idee der Tafel ist gut, doch darf die Ausgabe von Lebensmitteln nicht dazu führen, Tafelkunden irgendwann in eine Passivität zu drängen. Unser Ziel ist es, die Ursachen von Armut zu bekämpfen. Wir wollen den Familien und ihren Kindern dauerhaft helfen und nicht an den Symptomen herumdoktern.“
Das „Plus“ besteht bei der Ahrweiler Tafel derzeit besonders in einer engen Verzahnung von Sozialarbeit und Tafel. Sechs Hauptamtliche begleiten die gesamte Tafelarbeit und stehen an den Ausgabetagen mit den Ehrenamtlichen gemeinsam in der Ausgabestelle. Daraus resultieren für die Tafelkunden kürzere Wege zum breit gefächerten Beratungs- und Hilfeangebot der kooperierenden Wohlfahrtsverbände und Kirchen. Dies ist allerdings nur ein Schritt. „Tafel Plus“ werde systematisch und bedarfsgerecht weiter ausgebaut, betonen Caritas, Evangelische Kirchengemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dekanat Ahr-Eifel und Diakonisches Werk als die Träger der „Ahrweiler Tafel“.

Wer mehr über Kinderarmut und den bundesweiten Aktionstag „Bündnisplattform gegen Kinderarmut“ wissen möchte, kann sich im Internet informieren: www.tacheles-sozialhilfe.de

Nachricht vom 14.3.09 18:37

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