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86 unbesetzte Lehrstellen – Angebot noch nie so groß wie heute

Kreis Ahrweiler / Brohltal. Vor rund vier Wochen hat das neue Ausbildungsjahr begonnen. Auch diesmal konnten nicht alle gemeldeten Lehrstellen besetzt werden und auch einige junge Leute gingen bislang leer aus. Die Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen zieht Bilanz.

833 junge Frauen und Männer aus dem Kreis Ahrweiler wendeten sich zwischen Oktober 2016 und September 2017 an die Berufsberatung, um sich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen zu lassen. Im gleichen Zeitraum meldeten die Betriebe aus dem Kreis Ahrweiler dem Arbeitgeberservice 826 Ausbildungsstellen. Ende September waren 10 junge Menschen „übriggeblieben“. Ihnen standen zu diesem Zeitpunkt noch 86 offene Lehrstellen gegenüber. Damit kamen rein rechnerisch immerhin 8,6 Stellen auf einen Bewerber.

Eigentlich eine sehr günstige Situation für die jungen Leute, findet auch Agenturleiterin Ulrike Mohrs. „Noch nie standen jungen Leuten so viele Möglichkeiten offen wie heute. Aber einfach ist es dann leider oft doch nicht. Gerade bei Jugendlichen scheitert eine erfolgreiche Vermittlung häufig an ganz praktischen Fragen – etwa dann, wenn der Traumjob in Koblenz vergeben wird und der junge Mensch in Cochem oder Adenau lebt und noch keinen Führerschein hat. Außerdem passen natürlich manchmal auch die Interessen der Bewerberinnen und Bewerber und die Angebote der Arbeitgeber einfach nicht zusammen.“ Zwar werbe sie stets dafür, dass junge Leute offen für Alternativen seien. „Es gibt nämlich sehr viel mehr spannende Berufe, als die meisten Jugendlichen wissen.“ Aber völlig außer Acht lassen dürfe man seine Talente und Neigungen natürlich nicht. „Mit der Ausbildung wird der Grundstein für ein langes Berufsleben gelegt. Deshalb sollte die Arbeit unbedingt Spaß machen.“

Der Vorstellung, dass es vor allem junge Leute mit schlechtem oder fehlendem Schulabschluss sind, die am Ende ohne Ausbildung da stehen, widerspricht Ulrike Mohrs energisch. „Die gibt´s natürlich auch. Aber immer häufiger sind es sogar gute Schüler mit Mittlerer Reife oder Abitur, die leer ausgehen. Viele fangen einfach zu spät mit der Suche an. Andere wollten ursprünglich studieren, haben aber keinen Studienplatz bekommen. Und ziemlich oft sind es auch Studenten, die nach einigen Semestern bemerken, dass die akademische Ausbildung doch nichts für sie ist und sie viel lieber praktisch arbeiten würden.“

Ernsthafte Sorgen müsse man sich um diese gut qualifizierten jungen Leute sicher nicht machen. „Sie verlieren Zeit, aber früher oder später finden sie einen Ausbildungsplatz, der sie wirklich interessiert. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele junge Menschen erst einmal aufs falsche Pferd setzen und sich oft nach Jahren umorientieren müssen.“ Natürlich sei es nicht leicht, auf einem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, der sich immer schneller verändere, den Überblick zu behalten. „Aber genau deshalb gibt es ja Unterstützung: Bei der Berufsberatung bekommt jeder Jugendliche die auf seine persönliche Situation abgestimmte Hilfe. Und die kostet noch nicht einmal etwas.“

Eine Unterstützung, die weit über die reine Berufsorientierung und die Vermittlung von Ausbildungsstellen hinausgehe. „Gerade für diejenigen Jugendlichen, deren Ausbildungssuche bislang tatsächlich an schulischen oder persönlichen Problemen scheiterte, hat die Agentur mittlerweile einen ganzen Baukasten an Hilfsangeboten, die von der klassischen Nachhilfe bis zur psychosozialen Betreuung während der gesamten Ausbildungszeit reichen. Davon profitieren nicht nur die betroffenen jungen Leute, sondern auch Arbeitgeber, die sich dank dieser Möglichkeiten eher bereit erklären, es mit einem Kandidaten zu versuchen, der auf den ersten Blick womöglich nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entsprochen hat.“

Wer bislang noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, der sollte in keinem Fall resignieren und einfach aufs nächste Jahr warten, rät Mohrs. „Solange es noch möglich ist, den Stoff der Berufsschule aufzuholen, vermitteln wir weiter ins begonnene Ausbildungsjahr. Wo das nicht mehr geht, sollten junge Menschen die Zeit nutzen, um ihre Chancen für die nächste Runde zu verbessern – etwa mit einem Langzeitpraktikum über die so genannte Einstiegsqualifizierung, die unter Umständen später sogar auf die Ausbildung angerechnet werden kann.“ Auch in dieser Hinsicht könnten die Berufsberaterinnen und Berufsberater wichtige Begleiter auf dem Weg in die Arbeitswelt sein. „Junge Leute haben heute die besten Chancen, eine tolle Ausbildungsstelle zu finden. Sie müssen sie nur nutzen.“

Die am häufigsten angebotenen (noch unbesetzten) Ausbildungsstellen:
1. Hotelfachmann/-frau
2. Koch/Köchin
3. Restaurantfachmann/-frau
4. Medizinische/r Fachangestellte/r
5. Verkäufer/in
6. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
7. Elektroniker/in für Betriebstechnik
8. Maler(in)/Lackierer(in) – Gestaltung/Instandhaltung
9. Handelsfachwirt/in
10. Kaufmann/-frau – Einzelhandel

Die fünf beliebtesten Ausbildungsberufe der männlichen Bewerber:
1. Kfz-Mechatroniker – Pkw-Technik
2. Verkäufer
3. Kaufmann Büromanagement
4. Fachinformatiker Systemintegration
5. Kaufmann im Einzelhandel

Die fünf beliebtesten Ausbildungsberufe der weiblichen Bewerber:
1. Kauffrau – Büromanagement
2. Verkäuferin
3. Medizinische Fachangestellte
4. Friseurin
5. Industriekauffrau


Jugendliche und ihre Eltern können Kontakt zur Berufsberatung über die kostenlose Servicenummer aufnehmen: 0800 – 4 55 55 00.

Nachricht vom 6.11.17 14:24

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