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Matthias Matussek forderte im Laacher Forum eine Kirche mit Ecken und Kanten

Maria Laach. Wer sich auf Matthias Matussek einlässt, begegnet einem glänzenden Rhetoriker, dem die geschliffene Polemik in Glaubensdingen einen Heidenspaß macht. Auch seine Kirche solle kantig und sperrig sein und sich gegen den Mainstream stellen, um heute noch eine Chance zu haben. Im Laacher Forum ließ es der Spiegel-Online-Journalist denn auch an spitzen Formulierungen nicht fehlen, zeigte sich aber verwundert, wer ihn nach der Veröffentlichung seines Buches „Das katholische Abenteuer. Eine Provokation“ angefeindet hat: „Ich habe angenommen, dass ich angegriffen werde, aber doch nicht von meinem eigenen Verein.“ Matthias Matussek bricht eine Lanze für Papst Benedikt XVI., der mit seinem Besuch eine Neuevangelisierung Deutschlands angestoßen hat. Sein Buch, sein Vortrag in Maria Laach sind das Bekenntnis eines religiös ergriffenen Journalisten, der als Laie über Gott und die Welt schreibt und dabei mit Bedauern feststellt, dass nur noch 13 Prozent aller Katholiken sonntags die Messe besuchen. Das „katholische Abenteuer“ beginnt für den Referenten mit der Feststellung und dem Bekenntnis, dass Sünde und Erlösung existieren, und er dekliniert vor seinem Publikum die sieben Hauptsünden durch. „Das, was Sünde ist, das Gefühl für Sünde und für die Entfernung von Gott ist abhanden gekommen“, so der Spiegel-Journalist, der eine „merkwürdige Schuldlosigkeit“ konstatierte, „obwohl wir doch wissen, dass die Welt nicht in Ordnung ist.“ Matussek, der von seiner katholisch geprägten Kindheit mit viel Liebe und Humor erzählte, hatte als junger marxistischer Student neben dem Marxbild seine Madonna von zu Hause hängen. „Sicher ist sicher“, meint er heute dazu ironisch. „Du wirst entweder mal Verbrecher oder Heiliger“ hatte ihm sein Vater gesagt. Matthias Matussek: „Ich konnte mich lange nicht entscheiden, beides schien reizvoll zu sein.“ Seine christliche Vorprägung jedoch war stärker, sodass er heute bekennt: „Ich bin katholisch, und das ist gut so. Ich habe mir die Sache nicht ausgesucht. Sie ist mir in mein Gemüt gelegt, von Kindheit an, sosehr, dass sie mir vorkommt wie angeboren.“ Der Buchautor greift an und macht sich damit angreifbar, wenn er z.B. sagt, dass sich der Protestantismus im Gegensatz zur nicht mehrheitsfähigen katholischen Kirche dem Zeitgeist anpasse und nach seiner Meinung die derzeit „bequemere Konfession“ sei. Dabei leidet Matussek nach eigenen Worten auch an seiner Kirche, wenn sie zu sehr gefallen wolle und nach dem Applaus der Öffentlichkeit schiele. Der Missbrauchsskandal hat den gläubigen Katholiken tief erschüttert und das in zweierlei Hinsicht: „Ich bin empört über jeden einzelnen Fall, der geschehen ist, besonders aber über jeden Fall der versuchten Vertuschung seitens der Kirche. Aber ich bin auch empört über die 99, 9 Prozent der Missbrauchsfälle, deren Täter nicht Mitarbeiter der katholischen Kirche sind.“ Die Diskussionen, beispielsweise über den Zölibat, hält der Buchautor für Ausweichmanöver, um sich nicht mit Glaubensdingen, die einen selbst betreffen könnten, auseinandersetzen zu müssen. „Ich glaube, dass die Kirchenkrise in Wahrheit eine Glaubenskrise, eine Gotteskrise ist“, meinte Matthias Matussek und plädierte im Laacher Forum für eine anstößige katholische Kirche mit Ecken und Kanten: „Der Katholizismus zielt auf die Gegenwelt. Sein Anachronismus ist höchste Form der Subversion. Genau betrachtet sind wir die Sex Pistols unter den Konfessionen – also jetzt ohne den Sex, die Pistols und den Lärm; auch das Outfit ist besser – aber nicht weniger verstörend für die Latte-Macchiato-Bohème. Oder die deutschen Reformkatholiken, die es skandalös finden, dass statt ihrer der Papst das letzte Wort in Glaubensdingen haben soll.“



Michael Winterhoff wird am Mittwoch, 2. November 2011, über die „Rückkehr zur Intuition“ in der Kindererziehung im Laacher Forum sprechen.

Und die an Demenz erkrankte Buchautorin Helga Rohra beantwortet am Donnerstag, 10. November 2011, die Frage: „Warum ich mich für unsere Rechte als Demenzbetroffene einsetze?“



Buchungen und Nachfragen:

Buch- und Kunsthandlung Maria Laach

56653 Maria Laach

Telefon: 02652-593-65

www.ars-liturgica.de/buchhandlung

E-Mail: buchhandlung@maria-laach.de


Nachricht vom 19.10.11 10:49

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