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Endloses Bewusstsein trotz Hirntod

Maria Laach. Das Herz steht still, die Atmung ist ausgefallen, das EEG zeigt eine Nulllinie: „Klinisch tot“ lautet die Diagnose. In dieser Phase ist der Mensch, entgegen der heute populären medizinischen Lehrmeinung, in der Lage, noch etwas wahrzunehmen, wie Dr. Pim van Lommel bei seinem Vortrag in Maria Laach feststellte. Seit 1986 hat der Arzt, über viele Jahre Kardiologe in leitender Position an einem Krankenhaus in Arnheim, als erster Wissenschaftler systematisch Untersuchungen mit Koma- und Herzstillstand-Patienten unmittelbar nach der Reanimation durchgeführt. Er sammelte in einer klinischen Studie Fakten zu Nahtoderfahrungen, die bei jedem fünften „klinisch toten“ Patienten festzustellen waren. Der Mitbegründer der niederländischen Sektion der „International Association for Near-Death Studies“ zweifelt die herkömmliche Auffassung von Leben und Tod an, denn das Bewusstsein sei nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung nicht im Körper lokalisierbar und es hört nach dem Tod nicht auf zu existieren! 400 Zuhörerinnen und Zuhörer nahmen im Laacher Forum an einer medizinischen Vorlesung teil, der auch wissenschaftlich ungeübte Zuhörer dank einer Powerpoint-Präsentation folgen konnten. Erste Berührung mit einer Nahtoderfahrung (NTE) hatte Pim van Lommel 1969, als sich ein Patient nach der geglückten Reanimation enttäuscht zeigte und von einem Tunnel, von Farben, einem Licht, wunderschöner Landschaft und von Musik berichtete. Erst 17 Jahre später, u.a. durch Todesfälle in der eigenen Familie angeregt, packte den Kardiologen die Neugier: „Schließlich ist es nach heutigem Stand der Medizin nicht möglich, Bewusstsein zu erfahren, wenn das Herz nicht mehr schlägt und eine Phase der Bewusstlosigkeit eintritt.“

Wie sich eine Nahtoderfahrung anfühlt, berichtete im Laacher Forum aus eigener Erfahrung Alois Serwaty, Major a.D., der auch nach dem mehrmaligen Erleben einer NTE nicht mit Esoterik in Verbindung gebracht werden möchte: „Räucherstäbchen sind mir immer noch fremd.“ Und Serwaty, dessen Leben, wie er nach der OP erfuhr, zweimal durch Herzkammerflimmern auf der Kippe stand, berichtete von einer zweimaligen „Kraftanstrengung“, in den Körper zurückzukehren. „Ich schwebte halbhoch im Operationssaal.“ Und er beobachtete „seltsam unbeteiligt“ was „da unten“ mit seinem Körper geschah. Alois Serwaty hatte „den Körper abgelegt wie einen lästigen Mantel“ und spürte eine „Befreiung“. Ähnlich sieht auch der griechische Philosoph Platon den Körper als Kerker der Seele. In diesem Augenblick wurde die Aufmerksamkeit Serwatys „auf ein Detail eines medizinischen Gerätes, nämlich auf ein Typenschild gerichtet, das sich mir einprägte.“ Später konnte ihm eine Schwester diese Wahrnehmung bestätigen und feststellen, dass es einem Patienten aus der liegenden Position unmöglich sei, dieses Typenschild zu sehen. Alois Serwaty ist heute 1. Vorsitzender vom Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.

12 von 50 Patienten haben Pim van Lommel von ähnlichen Erfahrungen berichtet. Doch gewöhnlich werden Menschen mit diesen Erlebnissen in der materialistisch ausgerichteten Medizin alleine gelassen. „Sie wären der Letzte, dem ich davon erzählte“, so ein Patient gegenüber seinem Operateur, der sagte, Nahtoderfahrungen in seiner langen Karriere noch nie begegnet zu sein.

Pim van Lommel ist kein Schwärmer, sondern ernsthafter Wissenschaftler. So untersuchte er auch, ob physiologische oder pharmakologische Ursachen infrage kämen, was nicht bestätigt werden konnte. Pim van Lommel nennt es ein Paradoxon, dass bei einem nicht durchbluteten Gehirn eines für „klinisch tot“ erklärten Menschen – Kreislaufversagen und/oder Atemstillstand – Nahtoderfahrungen gemacht werden, eine „heikle Frage zur Hirntodthese: Wenn das Gehirn außer Funktion ist, können komplexe Erfahrungen gar nicht auftreten. Von solchen Patienten würde man keine persönliche Erfahrung erwarten.“ Auch Halluzinationen, die eine hohe Gehirnaktivität voraussetzen, sind bei einem toten Hirn einfach nicht möglich. Pim van Lommel: „Es dürfte klar geworden sein, dass ein umfangreiches Wissen über NTE und über ein mögliches persönliches Weiterleben nach dem Tod das praktische Handeln von Ärzten entscheidend beeinflussen kann. Dieses Wissen hat nicht nur Auswirkungen auf ihre Einstellung zur Behandlung von Komapatienten oder Patienten im Endstadium einer unheilbaren Krankheit, es beeinflusst auch ihre Haltung zu Themen wie Organspende, aktive Sterbehilfe und Abtreibung.“



Wer nicht nach Maria Laach kommen konnte, findet die wissenschaftlichen Ergebnisse in einem 456 Seiten starkem Buch zusammengefasst:

Pim van Lommel, Endloses Bewusstsein, 2011, Patmos Verlag

Nachricht vom 5.5.11 00:17

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