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Lea Ackermann und Fritz Köster sprachen im Laacher Forum

Maria Laach. SOLWODI-Gründerin Lea Ackermann und Prof. Fritz Köster setzten mit ihren „Gesprächen am Küchentisch“ den Anfang des Laacher Forums im Frühling 2010. Matthias Wilken, Leiter der Buch- und Kunsthandlung Maria Laach, zeichnete in aller Kürze den Lebensweg von SOLWODI-Gründerin, Schwester Lea Ackermann, und Pater und Professor Fritz Köster, die sich bereits vor 32 Jahren kennen lernten und heute in einer zölibatären Familie mit zwei Pflegekindern in Boppard-Hirzenach am Rhein leben. In dieser klösterlichen Familie entstanden die dialogisch aufgebauten „Gespräche am Küchentisch“ über Gott und die Welt mit schönen, denk-anstößigen und ganz praktischen Gedanken zur Lebensführung. Und von diesen Gedanken hatten die beiden Referenten in Maria Laach eine Menge im Gepäck, wollten allerdings nicht aus ihrem neuen Buch vorlesen, das könne man selbst tun.

Lea Ackermann sprach in Maria Laach über ihre Zeit als Missionsschwester in Afrika und berichtete, dass dort das Leben von Frauen und Kindern durch Armut und Prostitution geprägt ist: „Touristen verlustieren sich dort aufgrund der Armut anderer.“ Bei ihrem Vortrag im Laacher Forum prangerte die Ordenschwester den verdeckten Mädchenhandel in Deutschland an. Kinder und Frauen werden aus sogenannten Entwicklungsländern mit falschen Versprechen in die Bundesrepublik gelockt, hier missbraucht und entrechtet, so Lea Ackermann: „Es ist unglaublich, was ihnen in diesem Land zustoßen kann. Kinder von 12 bis 14 Jahren werden nach Deutschland verkauft für Menschen, die sich keine Gedanken machen.“ Hier dürfe der Staat nicht länger die Augen verschließen.



Mit Blick auf die aktuelle Kirchenkrise meinte Pater Köster, die Kirche müsse, um sich wirklich zu erneuern, noch mehr leiden: „Wir reden zu wenig über Dinge, die mit Religion zu tun haben.“ Schwester Lea Ackermann sieht in den Missbrauchsskandalen die Tatsache bestätigt, dass auch in der Kirche nur „Menschen sind, die Menschen bleiben und auch sündigen. Mir persönlich tut es weh, die Kirche in der heutigen Situation zu sehen.“ Und Schwester Lea Ackermann forderte als feministische Theologin mehr Rechte für Frauen in der Kirche ein: „Wir sind die Hälfte, und wir können uns nicht einbringen!“ Den in der Kirche heimatlos gewordenen Menschen gab Pallottinerpater Fritz Köster den Rat: „Wir müssen nicht austreten, sondern auftreten.“ In Anlehnung an einen seiner frühen Buchtitel stellte er die Frage, ob sich die Kirche nur in der Krise oder gar im Koma befinde, eine Krise, „die nicht erst gestern begonnen hat.“ Dabei kritisierte der Theologieprofessor, die Aufnahme der Philosophie Platons in der frühen Kirche habe die Gestalt Jesu verstellt. „Ganz einfache Leute – Fischer, Handwerker, Männer wie Frauen – haben damals das, was Jesus wollte, viel besser verstanden als die gebildeten Pharisäer und Schriftgelehrten. Trotzdem ist das Christentum zu einer Expertenreligion geworden und es besteht die Gefahr, dass der existentielle Bezug zum Leben verloren geht“, führte Pater Köster aus. Theologie und Kirche säßen „im Elfenbeinturm ihrer Spekulationen“ und beschäftigten sich nur mit sich selbst. Bei beiden Referenten war eine gewisse Bitterkeit spürbar, als sie auf hohe geistliche Würdenträger und ihre Theologie zu sprechen kamen, und beide übten an der Kirche eine im Ansatz befreiungstheologische Kritik. Auch bei etwas mehr Wertschätzung gegenüber dem kirchlichen Lehramt, das, bei aller Schwerfälligkeit, die Kirche bis auf den heutigen Tag zusammenhält, bliebe noch, ganz im Sinne von Schwester Lea Ackermann und Pater Fritz Köster, genügend Raum für „neue Inhalte und neue Gedanken“ in der Kirche. Sagte doch Pater Köster an anderer Stelle in dem neuen, gemeinsamen Buch: „Jeder muss seinen Ton, seine Stimme finden – nur dann klingt der Chor gut.“

Nachricht vom 3.5.10 09:16

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