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Ladungssicherung - Notwendigkeit oder Schikane?

Mendig / Brohltal. Es gibt Tage, an denen gleicht die Autobahn einer Fundgrube. So mussten auf dem nördlichen Streckenabschnitt der A 61 im vergangenen Jahr über 400 Gegenstände von der Fahrbahn geräumt werden. „Hier finden wir alles, was ansonsten seinen Platz auf den Ladeflächen hat“ erklärt der Leiter der Autobahnstation

Foto: Dieser englischer LKW wurde auf Brohltal West im Dezember 2009 angehalten.

Mendig, Polizeihauptkommissar Heribert Hänzgen und weist auf die Gefahr hin, die durch Unterlegkeile, Werkzeugkisten, Leitern, Spanngurte, Zementkübel und ähnliches für Verkehrsteilnehmer entsteht. Gleichzeitig ist es auch für die Beamten nicht ungefährlich, das Streugut von der Fahrbahn zu fischen. Ein paar Zahlen: Im Jahre 2009 ereigneten sich im Dienstbezirk der Autobahnpolizei Mendig auf der A 61 insgesamt 571 Verkehrsunfälle. In 51 Fällen lag die Ursache in mangelnder Ladungssicherung bzw. verlorener Ladung. Ihr Anteil schwankt zwischen 7,3 und 9,6 % aller Verkehrsunfälle. Um diese Unfälle zu verhindern, legen die Beamten daher im täglichen Streifendienst ihr Hauptaugenmerk auf diese Gefahrenquelle. Dabei leiteten sie im vergangenen Jahr 102 Buß- und 56 Verwarnungsgeldverfahren ein. Die Rechtslage ist eindeutig: § 22 der Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass die Ladung gegen Verrutschen oder Herunterfallen zu sichern ist. Wer glaubt, dass diese Vorschrift lediglich den gewerblichen Güterverkehr betrifft, ist im Irrtum. Sie gilt sowohl für den Handwerker, der auf seiner offenen Ladefläche Baumaterial oder Werkzeug transportiert als auch für den Urlauber, der seinen Kombi bis unter das Dach beladen hat. Viele Verkehrsteilnehmer verkennen, dass die Ladungssicherung insbesondere bei brenzligen Fahrmanövern bis hin zu Unfällen den Anforderungen standhalten muss. Gerade darauf weist Herr Hänzgen ganz besonders hin: „Der Fahrer muss immer damit rechnen, dass plötzlich auftretende Verkehrssituationen ein Ausweichmanöver oder eine Vollbremsung erfordern können. Auch dabei muss die Ladung an ihrem Platz bleiben!“ Bei Kontrollen argumentieren Fahrzeugführer oftmals, dass die Sachen doch nicht herunterfallen können oder der Koffer bei einer Vollbremsung nicht verrutschen könne. Die physikalischen Gesetze der Beschleunigung sind eindeutig: Kommt ein Gegenstand erst mal in Bewegung, können 50 kg bei einer Vollbremsung mit 80 km/h eine kinetische Energie von 3,5 Tonnen entwickeln. Was kann man tun: Ladung muss also immer gegen Verrutschen und Herabfallen ausreichend gesichert sein – sowohl im Schwerverkehr als auch im Pkw. Hier bieten sich verschiedene Möglichkeiten und Systeme an, die der Fahrzeugführer nutzen kann. 1. Im Schwerlastverkehr sollte das Ladegut auf den LKW immer so geladen werden, dass nach allen Seiten zu den Ladebordwänden hin ein sogenannter Formschluss besteht. Dies bedeutet, dass die Ladung lückenlos an den Bordwänden anliegt und damit nicht verrutschen kann. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Ladebordwände entsprechend stabil sind, um die Energie aufzufangen. Da dies nicht immer möglich ist, können in solchen Fällen Antirutschmatten oder Spanngurte zur Hilfe genommen werden.

Ladung a61

LKW Unfall zwischen Mendig und Kruft 2008

2. Auf „Pritschenfahrzeugen“ mit offener Ladefläche werden meist Baumaterialien, Werkzeuge oder kleinere Baumaschinen befördert. Beim Transport ist auch hier darauf zu achten, dass Ladegut nicht umherfliegt. Weitaus größeres Gefahrenpotential liegt jedoch in Gegenständen, die herunterfallen und den nachfolgenden Verkehr gefährden. Dem Gewicht des Ladegutes angemessene Spanngurte sind zu empfehlen. Befinden sich mehrere Kleinteile auf der Ladefläche, ist eine Abdeckung insgesamt mit einem geeigneten Netz angezeigt.



3. Im Reiseverkehr muss Gepäck sicher verstaut werden. Für Kombifahrzeuge gilt, dass Insassen bei einer Vollbremsung nicht von herumfliegenden Gepäckteilen getroffen werden können. Dies kann durch eine Ladeabdeckung oder ein Gepäckraumnetz verhindert werden. Zudem bleibt auch bei Vorhandensein eines zweiten Außenspiegels freie Sicht durch die Heckscheibe wünschenswert. 4. Ebenso sind beim Transport von Sportgeräten oder Gepäck auf einem Dachträger einige Grundsätze zu beachten. Feste Verbindung zwischen zugelassenem Dachträger und Fahrzeug sowie Einhaltung von Tragfähigkeit und Dachlast sind Grundvoraussetzung. Weiterhin sind Sportgerät oder Gepäck sicher zu befestigen. Dies hat der Fahrzeugführer auch während der Reise zu kontrollieren, da sich gerade kleinere Ladungsteile während der Fahrt lösen können. Ggf. muss nachgesichert werden. Berücksichtigen Sie, dass beladene Dachgepäckträger den Schwerpunkt des Fahrzeugs verändern und das Fahrverhalten bei Kurvenfahrten und beim Abbremsen negativ beeinflussen. Fehlerhafte Ladungssicherung – die Folgen: Wird gegen die Grundsätze der ordnungsgemäßen Ladungssicherung verstoßen, sieht der Bußgeldkatalog je nach Verstoß und Folgeschaden Strafen bis zu 100 Euro vor. Punkte in Flensburg kommen dazu. Weiterhin kann es Probleme mit der Versicherung geben. Kommt es auf Grund fehlender Ladungssicherung zum Unfall, kann eine grobe Fahrlässigkeit im Raum stehen, die einen Regress nach sich ziehen würde. Aber nicht nur der Fahrer wird in Verantwortung genommen. Auch Verlader und Halter haben dafür zu sorgen, dass die Ladung ordnungsgemäß gesichert ist. Im Transportgewerbe hat man erkannt, welches Gefahrenpotential sich hinter nicht ordnungsgemäß gesicherter Ladung verbirgt. Hier werden spezielle Lehrgänge angeboten, um die Gefahrenquelle „Ungesicherte oder falsch gesicherte Ladung“ zu beseitigen. Aber auch dem PKW-Fahrer wird Hilfe angeboten. Informieren Sie sich z. B. bei den Automobilclubs, in einschlägigen Fachzeitschriften oder bei der Polizei, bevor Sie starten!

Nachricht vom 26.3.10 11:53

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