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Die Möglichkeit der Briefwahl nutzen

Wählerinnen und Wähler, die am Wahlsonntag, 27. September, verhindert sind, ihr Wahllokal aufzusuchen, sollten ihre Stimme für die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag schon jetzt per Briefwahl abgeben. Das empfiehlt Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Kreiswahlleiter. Zugleich weist der Landrat auf einen angenehmen Nebeneffekt hin: Bei der Briefwahl könne jeder Wähler ohne Hast und ohne Wartezeit sein Votum vollziehen.

Wer die Briefwahl nutzen will, kann die Briefwahlunterlagen in den Rathäusern beantragen. Im Kreis Ahrweiler sind dies die Verwaltungen der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal sowie der Gemeinde Grafschaft.

Der Antrag kann schriftlich, per Fax, Telegramm, Fernschreiben, E-Mail oder in sonstiger dokumentierbarer elektronischer Form erfolgen. Der einfachste Weg ist, die Rückseite der Wahlbenachrichtigung – diese wurde den Wählern in den vergangenen Tagen zugestellt – auszufüllen und in einem frankierten Umschlag an die betreffende Verwaltung zu senden. Die Wähler können ihre Wahlscheine auch persönlich bei der zuständigen Verwaltung beantragen; eine telefonische Anforderung ist jedoch nicht möglich.

Im Wahlkreis 199 „Ahrweiler“ sind rund 200.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, den neuen Bundestag zu wählen. Dieser Wahlkreis umfasst den gesamten Landkreis Ahrweiler und Teile des Landkreises Mayen-Koblenz, nämlich die Städte Andernach und Mayen sowie die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz und Vordereifel. Die Zahl der Wahlberechtigten verteilt sich etwa jeweils zur Hälfte auf die Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz.

Der Deutsche Bundestag besteht aus 598 unmittelbar gewählten Abgeordneten. Davon werden 299 in Wahlkreisen direkt gewählt, die übrigen nach Landeslisten. Daher hat jeder Wähler zwei Stimmen: eine Wahlkreisstimme (linke Hälfte des Stimmzettels in Schwarzdruck) und eine Landesstimme (rechte Hälfte des Stimmzettels in Blaudruck). Um die Wahlkreisstimme bewerben sich sechs Bewerberinnen und Bewerber. Auf der Landesliste stehen 13 Parteien beziehungsweise Gruppierungen.


Nachricht vom 8.9.09 23:40

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