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Gülle im Laacher See ? Gibt es wirklich schmutzige Geheimnisse in Maria Laach?

Maria Laach. Derzeit sorgt ein Film von Christoph Würzburger hinter den Klostermauern für Aufregung. Diese Woche wiederholte der WDR einen Bericht mit dem Titel „Maria Laach – Schmutzige Geheimnisse hinter Klostermauern?“ ,eine Eine Co-Produktion von WDR und SWR, aus. Angeblich soll es ein Aufruhr unter den Mönchen und den Anwohnern geben. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Ermittlung eingeleitet und es sollen Hausdurchsuchungen durchgeführt worden sein. Grund: Experten des Landesamtes für Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht in Mainz sollen bei Routineuntersuchungen festgestellt haben das der Pächter des Klostergutes Tausende Kubikmeter Gülle , mit Duldung des Kloster-Abtes illegal in das Naturschutzgebiet eingeleitet hat. In einem bislang unveröffentlichten Vermerk soll es heißen: „Die Beibehaltung der landwirtschaftlichen Nutzung im Einzugsbereich nach derzeitiger Praxis und Intensität hat die progressive Zerstörung des Laacher Sees (…) zur Folge“. Der See sei unterhalb von 40 Metern Wassertiefe schon tot und sauerstofffrei. Es werde Jahrzehnte dauern, bis der Laacher See sich von der Verschmutzung erholen werde, so die staatlichen Fachleute. Die aufwendigen Ermittlungen konnten den Vorwurf jedoch der Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei bestätigen und somit wurde das Verfahren wieder eingestellt. Bloße Anhaltspunkte reichten aber für einen Tatnachweis nicht aus.

Laacher See

Was ist dran an den Vorwürfen: Sind wirklich tausende Kubikmeter Gülle in den See geflossen oder wollte man eine gute Story senden?

Der Autor Christoph Würzburger ist der Geschichte nachgegangen und soll sich mit ehemaligen Angestellten des Klosters getroffen haben. Diese sollen frühzeitig gewarnt haben und es müssen fristlose Kündigungen und Hausverbote gegeben haben. Aus den Kreisen der Behörde, so im Filmbeitrag , heißt es das Klosterverwaltung und Aufsichtsbehörden bis heute alle Vorwürfe abgestritten haben, mauerten, vertuschten


In einer aktuelle Stellungnahme zur WDR-Sendung äußerte Abt Benedikt Müntnich sich wie folgt:

1. Die erneute Ausstrahlung des Films ist völlig unverständlich, da ihm aufgrund der Einstellung des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens sowie durch die Stellungnahme des LUWG (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht) Mainz die Grundlage entzogen ist und jede Aktualität fehlt. Auch wenn einige Unrichtigkeiten weggefallen sind: Die meisten der bekannten Vorwürfe und Unterstellungen werden wiederholt.

2. Die Aussage: „Der See ist mit Gülle verschmutzt“, weil angeblich tausende Kubikmeter Gülle in ihn eingeleitet worden seien, ist schlichtweg falsch. Nie hat es eine fahrlässige und schon gar nicht eine bewusste Einleitung von Gülle in den See gegeben.

3. Im Zusammenhang der nächtlichen Tauchszene im Film, die nach wie vor als Paradebeispiel für die angeblich bedrohliche Wasserqualität steht, spricht der Präsident des LUWG in seiner Stellungnahme von einem „normalen Bild“, weil in 20 m Wassertiefe nicht genügend Licht vordringen kann, um Pflanzenwachstum zu ermöglichen. Der See „verfügt über eine ausreichende Sauerstoffversorgung, um tierisches Leben zu ermöglichen“.

4. Nach wie vor wird im Film mehrfach von einem unzulässigen weil überhöhten Viehbesatz gesprochen. Das ist nicht wahr. Im Gegenteil bewegt sich der Viehbesatz nicht nur im zulässigen Rahmen, sondern liegt zu einem guten Teil unter diesem. Die diesbezügliche Kontrolle ist nicht privat, sondern offiziell und behördlich.

5. Es wird der Eindruck erweckt, als weideten alle Rinder an der Uferzone des Sees. Auch das stimmt nicht. Der Gesamtbestand ist in kleinere Herden aufgeteilt, von denen nur zwei auf den Wiesen des Seeufers weiden. Das sind ca. 70 Kühe mit ihren Kälbern und zwei Zuchtbullen. Der gesamte Mastbullenbestand wird ganzjährig im Stall gehalten. Weidewirtschaft wird übrigens nur in den Sommermonaten betrieben.

6. Die Zahlung des Betrages von 10.000,-- Euro im Zusammenhang der Einstellung des Ermittlungsverfahrens ist keineswegs als ein dieser Einstellung anhaftender Makel zu sehen. Der Betrag entspricht den im Rahmen der Ermittlung aufgewendeten Kosten für Untersuchungen im Seegelände, die, so auch nach Auffassung der Staatsanwaltschaft, letztlich dem Kloster sowie dem Pächter selbst zugute gekommen sind.

7. Die Errichtung eines neuen, allen aktuellen Anforderungen entsprechenden Rinderstalls im Bereich des Klostergeländes oberhalb der Straße findet im Film keine Erwähnung. Sie zeigt aber, dass Kloster und Pächter sich der Forderung eines guten Umgangs mit der Umwelt sehr bewusst sind.

8. Die Behauptung, die zuständigen Behörden würden das Kloster quasi als heilig betrachten und in jedem Fall schonend behandeln, nenne ich absurd.

Nachricht vom 1.7.09 20:41

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