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  Die Kapelle im Steinbruch


Die Königsfelder Maternuskapelle wurde im Jahre 1864 erbaut. Die Steine der Kapelle wurden an Ort und Stelle aus dem angrenzenden Steinbruch gebrochen. Ihre Vorgängerin, ein altes Wallfahrtskirchlein, stand im Bereich der heutigen Sinziger Straße und wurde 1826 abgetragen. Die Steine wurden für den Bau des ehemaligen Königsfelder Spritzenhauses an der Burgstraße verwendet.




Legendenumwobenes Wallfahrtskirchlein
Der Vorgängerbau ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf einem Kaminsims der Königsfelder Burg neben dem Allianzwappen von Bassenheim / Raitz von Frentz abgebildet. Dies legen die Darstellung des Umfeldes und die der heutigen Kapelle ähnliche Architektur nahe. Die Jahreszahl 1622 belegt, dass das Kirchlein im Jahre 1622 oder früher erbaut wurde. Der Legende zufolge soll der Heilige Maternus die Rheinlande bereist und an dieser Stelle Rast gemacht haben Maternus war Bischof von Trier, Köln und Tongern (Belgien) und hatte in der frühen Kirche große Bedeutung. Im Jahre 314 nahm er am Konzil von Arles teil.




Die Maternuskapelle im Königsfelder Dorfgeschehen
Die Maternuskapelle wurde immer ins Dorfgeschehen eingebunden. So wurde hier während des Umbaus der Pfarrkirche im Jahre 1912 die Heilige Messe gefeiert. Nachdem die Toten nicht mehr zu Hause aufgebahrt wurden, diente sie in den sechziger und siebziger Jahren als Leichenhalle. Als das Martinsfeuer noch auf dem Kirchberg (Anhöhe oberhalb der Kapelle) abgebrannt wurde, standen die Musikanten und Sankt Martin hier, wo der Fackelzug durch das Dorf startete.
Die Königsfelder Junggesellen begruben hinter der Maternuskapelle den Kirmesknochen und besiegelten damit das Ende der mehrtägigen Dorfkirmes. Das Begraben des Kirmesknochens gilt als weltliche Parodie auf die Verehrung der Reliquie des Heiligen Maternus an dieser Stelle. Im Jahre 1885 sangen die Junggesellen allerdings einige nicht sehr fromme Lieder. Dies ärgerte den Pfarrer so sehr, dass er die mitgeführte Junggesellenfahne nicht mehr in die Kirche ließ, bevor sie neu geweiht war.
Die Renovierung der Kapelle

Da die Kapelle in einem schlechten Zustand war, musste sie 1996 restauriert und saniert werden. Der größte Teil des Betrages wurde über Landeszuschüsse abgedeckt. Den Rest der Kosten übernahm die Ortsgemeinde Königsfeld als Eigentümerin der Kapelle. Auch die Kirche spendete einen Betrag aus dem. Erlös des Pfarrfestes.
Als bei den Arbeiten der Putz innen und außen von der Wand geschlagen war, konnten die Fachleute den schlechten zustand der Bruchsteinmauer erkennen. Die Giebelseite ist aus Ziegelsteinen, die in Königsfeld gebrannt wurden, gemauert. Nach erfolgreicher Sanierung erhielt die Eisenglocke aus dem Jahr 1917 mit der Aufschrift „ Feldrohrbrand wieder ihren alten Platz im Turm. Auch das Turmkreuz wurde wieder an der bisherigen Stelle angebracht. Nur der verwitterte Turmhahn musste durch einen neuen ersetzt werden.
Großen Anteil an der Innensanierung hatte der örtliche Handwerkerstammtisch. Seit 1996 steht die Kapelle unter Denkmalschutz und wurde nach den Richtlinien des Denkmalschutzes renoviert. Durch diesen Beitrag zur Dorferneuerung ist ein Königsfelder Baudenkmal vor dem Verfall bewahrt

 

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